Roberto Jakob


Seit Juli 2014 ist er Schüler von Meister Thorsten Engels und lernt Weng Chun Kung Fu. Im September 2016 wurde er durch GM Andreas Hoffmann zum Übungsleiter ernannt.

 

Roberto, wie bist du zur Kampfkunst gekommen?

Begeistert von den asiatischen Kampfkünsten, wollte ich bereits als Kind etwas vergleichbares lernen, was mir aber wegen diverser Komplikationen verwehrt blieb. Als Jugendlicher schloss ich mich dann einer kleinen Gruppe Boxern an, die ich nach einiger Zeit aber wieder verlassen habe. Später dann, in meiner Berufsausbildung kam im Gespräch mit Klassenkameraden erneut das Thema Kampfkunst auf. Einer erzählte mir von einem Kapoeira-Verein in Coburg, dies weckte wieder meine Neugier und mein Interesse. Auf der Such im Internet, stieß ich dann auf die Seite vom Zenit in Coburg. Das Kung Fu begeisterte mich und ich schrieb mir gleich die Zeiten für das Training dort auf. Diese heftete ich mir an meine Pinnwand, da ich sofort damit beginnen wollte, das war Ende 2008, die Zettel hängt immer noch an meiner Pinnwand. Doch leider kam es irgendwie nie dazu, durch meine Arbeitszeiten war es mir nie möglich, rechtzeitig beim Training zu sein um am Unterricht teilzunehmen. Im Sommer 2014 wechselte ich den Arbeitsplatz, bekam neue Arbeitszeiten und hatte endlich die Möglichkeit mit dem Training in Coburg zu beginnen. Genau an diesem Tag, wie der Zufall es so will, stand Sifu Thorsten Engels bei unserer Praxis in der Tür und gab mir einen Flyer von sich. Nun gab es auch Weng Chun Kung Fu in Sonneberg und ich war sofort dabei.

 

Warum übst du Weng Chun Kung Fu, was begeistert dich so daran?

Ich bemerke einfach, dass es mein Leben stark bereichert hat und ich das Gefühl habe, hier genau das Richtige für mich gefunden zu haben. Oder vielleicht hat das Weng Chun auch mich gefunden, wer weiß das schon so genau! Die vielseitigen Ansatzpunkte beim Training und die Effektivität im Kampf! Egal ob Partnerübungen, die Selbstverteidigung, die Fitness für Körper und Geist oder auch die traditionellen Formen. Das breite Spektrum und die vielen Facetten machen einfach das Weng Chun für mich gegenüber anderen Stilen zu einem riesigen Universum. Dies kann man praktisch endlos bis an sein Lebensende erforschen und man lernt nie aus. Deshalb wird es niemals langweilig werden, es gibt immer etwas an dem man arbeiten kann um sich selbst zu steigern und zu verbessern.

 

Was hat dich dazu bewegt Übungsleiter zu werden und diese Kunst auch an andere weiter zu geben?

Es bereitet mir sehr viel Freude, diese Kunst weiter zu geben, andere zu bereichern. Die Übungen helfen mir und auch anderen, ihren Körper besser zu verstehen. Auch in meiner Arbeit als Physiotherapeut, kann ich mein hier erlangtes Wissen sinnvoll an Menschen weiter geben um ihnen zu helfen.